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Die jemenitischen Sicherheitskräfte sind am Montag erneut mit Gewalt gegen Demonstranten vorgegangen. Fünf Menschen kamen ums Leben. Allein in der Stadt Taes wurden laut Augenzeugen und einem Arzt drei Demonstranten getötet und dutzende verletzt.

In Taes etwa 250 Kilometer südlich der Hauptstadt Sanaa gingen die Sicherheitskräfte laut Zeugen am Morgen mit Tränengas und scharfer Munition gegen hunderte Demonstranten vor. Diese hatten seit Sonntagabend mit einer Sitzblockade die Hauptstrasse der Stadt besetzt gehalten. Seit dem Morgen wurden sie demnach von tausenden weiteren Menschen unterstützt.

Dutzende Verletzte wurden dem Arzt zufolge in ein nahes Krankenhaus gebracht. Etwa 15 Verletzte wiesen Schusswunden auf, drei von ihnen schwebten in Lebensgefahr.

Nach neuen Angaben der Sicherheitskräfte waren bereits am Sonntag zudem zwei Demonstranten getötet und sieben Polizisten verletzt worden.

Bereits zuvor hatte es in Taes Tote und Verletzte gegeben, als tausende Lehrer mit einer Sitzblockade höhere Gehälter erzwingen wollten. Sie forderten zudem eine Verschiebung der Schulprüfungen, weil der Unterricht seit Ende Januar wegen anhaltender Streiks unzureichend gewesen sei.

Taes wurde in den vergangenen drei Monaten zu einer Hochburg der Proteste gegen Präsident Ali Abdallah Saleh. Im Lauf des Montags beruhigte sich die Lage in der Stadt weitgehend, die Situation bleib jedoch angespannt.

Aus der weiter nördlich gelegenen Stadt Ibb berichteten Zeugen, auch dort seien bei einer Kundgebung rund 15 Demonstranten durch Schüsse von Sicherheitskräften verletzt worden. Landesweit kamen bisher mehr als 150 Menschen bei Protesten ums Leben.

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SDA-ATS