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Vermutlich eine Gasexplosion hat in der belgischen Stadt Antwerpen mehrere Häuser zum Einsturz Gebracht. Es gab zwei Tote und mehrere Verletzte.

KEYSTONE/EPA/OLIVIER HOSLET

(sda-ats)

Bei einer vermutlich durch Gas ausgelösten Explosion im Zentrum der belgischen Stadt Antwerpen sind mindestens zwei Menschen getötet und 14 weitere verletzt worden, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Ein terroristischer Hintergrund wird jedoch ausgeschlossen.

Das verheerende Unglück in einem Studentenviertel hatte am Vorabend drei Wohnhäuser zerstört und mehrere weitere Gebäude beschädigt. Angeblich hatte es bereits den Tag über nach Gas gerochen.

"Seit acht Uhr morgens gab es einen Gasgeruch im Haus", sagte ein Bewohner dem Fernsehsender VTM. Er sei in seiner Wohnung in einem der oberen Stockwerke gewesen, als sich die Explosion im Untergeschoss ereignete, und als erster aus den Trümmern gerettet worden, sagte der Bewohner.

Die ganze Nacht durchkämmten Retter mit Suchhunden die Trümmer. Bis zum Morgen zogen sie insgesamt sieben Überlebende aus dem Schutt. Zu ihnen gehörte auch eine dreiköpfige Familie, die mehrere Stunden unter den Trümmern ausharren musste.

Suche eingestellt

Am Morgen wurden noch zwei Menschen vermisst, bevor zwei Leichen an der Unglücksstelle entdeckt wurden. Es war zunächst nicht klar, ob die Toten die beiden Vermissten waren, wie die Nachrichtenagentur Belga meldete. Der Gesundheitszustand einer verletzten Person wurde als kritisch eingestuft, fünf Opfer waren schwer verletzt. Alle 14 Verletzten kamen laut Polizei ins Spital.

Die Suche nach Vermissten ist der Zeitung "De Standaard" zufolge mittlerweile eingestellt worden. Experten seien nun vor Ort, um die Ursache des Unglücks zu klären. Dazu gab es zunächst keine offiziellen Angaben.

Wahrscheinlich ein Gasleck

Die Behörden hatten einen Terroranschlag frühzeitig ausgeschlossen, die Theorie einer Gasexplosion wurde von den Behörden bislang jedoch nicht bestätigt. "Mehrere Ursachen können bislang nicht ausgeschlossen werden", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur Belga.

Bilder von der Unglücksstelle zeigten, dass die Explosion die Fassaden von drei aneinander gebauten Häusern nahezu vollständig wegriss. Das Gebiet wurde für die Rettungs- und Bergungsarbeiten weiträumig abgesperrt.

Die meisten Bewohner der zerstörten Häuser fanden nach Polizeiangaben Unterschlupf bei Verwandten. Zudem stellte die Stadtverwaltung Notunterkünfte in der Nachbarschaft zur Verfügung.

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SDA-ATS