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Peking - Neue Überschwemmungen haben im Westen Chinas mindestens 33 Menschen das Leben gekostet. Zudem wurden 27 als vermisst gemeldet, berichteten lokale Behörden und amtliche Medien am Freitag.
Wegen der Wassermassen, die unter anderem den Fluss Bailong ansteigen lassen und zu heftigen Schlammlawinen führen, mussten zudem tausende Chinesen ihre Häuser verlassen. Besonders stark war seit Donnerstag die Gegend um Langnon in der Provinz Gansu betroffen.
Rund 12'000 Evakuierte zählte das zuständige Ministerium. 4000 Häuser seien komplett zerstört. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, dass über 3000 Menschen aber von den Fluten immer noch eingeschlossen seien. Tausende mussten wegen der Unwetter zudem in der benachbarten Provinz Shaanxi ihre Häuser verlassen.
Für die kommenden Tage haben Meteorologen weitere heftige Regenfälle vorausgesagt. Geologen schätzen, dass das Abholzen der Bäume entlang des Bailongs für die Serie grosser Erdrutsche am vergangenen Wochenende mit Schlamm und Geröll verantwortlich sein könnten.
"Eine langanhaltende Dürre von über neun Monaten in manchen Gebieten und das Sichuan Erdbeben von 2008 haben vermutlich die Berghänge gelockert und einige Risse verursacht - das könnte auch zu den Erdrutschen beigetragen haben", sagte der staatliche Geologe Tao Qingfa.
Insgesamt zählen die Behörden in der Provinz mittlerweile über 1100 Tote durch die Unwetter. 600 Vermisste kommen hinzu.

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SDA-ATS