Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Eilat - In den Rotmeer-Badeorten Eilat und Akaba sind am Montag Raketen eingeschlagen. Während im jordanischen Akaba ein Mann getötet wurde, gab es auf israelischer Seite keine Verletzten. Woher die Raketen kamen, ist nicht bekannt.
In der jordanischen Hafenstadt Akaba starb nach Angaben aus örtlichen Sicherheitskreisen ein 51-jähriger Taxifahrer an seinen Verletzungen durch den Beschuss. Fünf weitere Jordanier seien verletzt worden.
Laut Jordaniens Innenminister Najef Kadi schlug die Rakete nahe des Hotels Intercontinental in Akaba ein und zerstörte zwei Autos. Dabei handelte es sich demnach um den russischen Raketentyp Grad, der als wenig zielgenau gilt. Die Regierung in Amman verurteilte den Angriff als "Terrorakt".
Wieder aus dem Sinai?
Akaba liegt mehr als zehn Kilometer östlich von Eilat, dem anderen beliebten Badeort am Roten Meer. Dort wurde niemand verletzt. Im Norden der israelischen Stadt Eilat suchten Ermittler die Überreste einer Raketenexplosion. Zwei weitere Geschosse seien vor der südisraelischen Stadt im Meer gelandet, sagte Polizeikommandant Moshe Cohen.
Die Raketen kamen demnach "aus südlicher Richtung". Rund zehn Kilometer südlich von Eilat liegt die Grenze zur ägyptischen Sinai-Halbinsel. Ein dortiger Sicherheitsvertreter widersprach jedoch den Berichten, dass die Raketen von dort abgefeuert wurden.
Ein solcher Raketenabschuss würde eine logistische Vorbereitung erforderlich machen, die angesichts der Überwachung nicht vorstellbar sei, sagte der Sprecher auf ägyptischer Seite. Offenbar aus diplomatischen Erwägungen verzichtete Israel auf explizite Schuldzuweisungen.
Auf Eilat waren zuletzt am 22. April zwei Raketen abgefeuert worden. Verletzte hatte es nicht gegeben. Damals hatte es in der israelischen Presse bereits geheissen, die Raketen seien von der Sinai-Halbinsel aus abgeschossen worden. Dies war der erste Zwischenfall seit drei Jahren an der gewöhnlich ruhigen Grenze zwischen Israel und Jordanien.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS