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Der weltgrösste Autohersteller Toyota vollzieht eine Kehrtwende und steigt nun doch in die Entwicklung selbstfahrender Autos ein. Der japanische Konzern will in den kommenden fünf Jahren eine Milliarde Dollar in Forschung und Entwicklung investieren.

Eine eigens gegründete Tochtergesellschaft im kalifornischen Silicon Valley werde 200 Mitarbeiter einstellen, um Themen rund um künstliche Intelligenz und grosse Datenmengen für Toyota zu erschliessen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Das Toyota Research Institute werde an der Stanford-Universität in Palo Alto angesiedelt.

Wie andere traditionelle Autohersteller auch steht der Weltmarktführer unter dem Druck von Technologie-Unternehmen wie Apple und dem neuen Google-Dachkonzern Alphabet, die mit Plänen für Roboter-Fahrzeuge in die Automobilbranche vordringen.

Paralympics als Auslöser

Die Japaner starten spät in das Thema, das die Industrie schon seit längerem beschäftigt. Toyota-Chef Akio Toyoda erklärte den Strategiewechsel damit, dass ihm die Vorbereitung der Paralympics im Jahr 2020 in Tokio die Augen für die besonderen Bedürfnisse von behinderten und älteren Fahrern geöffnet hätten.

Vorher habe er immer gesagt, Toyota werde erst in die Entwicklung von selbstfahrenden Autos einsteigen, wenn ein solches Roboterfahrzeug ein Auto mit menschlichem Fahrer in einem 24-Stunden-Rennen schlage, sagte der Konzernchef.

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SDA-ATS