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Trotz einem erneuten Milliardenabschreiber des Öldienstleisters Transocean sind dessen Aktien am Donnerstag deutlich fester in den Handel gestartet. Bis 10 Uhr verteuerten sich die Aktien von Transocean um 7,1 Prozent.

Die unerwartet hohen Abschreibungen ausgeklammert lagen die in der Nacht vorgelegten Geschäftszahlen in oder gar leicht über den Erwartungen. Die Folge ist eine Gegenbewegung auf die jüngsten herben Abgaben.

Auch im vierten Geschäftsquartal macht das texanisch-schweizerische Unternehmen eine Wertberichtigung in Milliardenhöhe wegen des gesunkenen Werts seiner Anlagen. Der Gesamtverlust 2014 beläuft sich auf 1,9 Mrd. Dollar.

Ölpreiszerfall setzt Transocean zu

Der Fall des Ölpreises machte Transocean in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2014 einen dicken Strich durch die Rechnung. Die Verluste der letzten zwei Quartale liessen den Gewinn von fast einer Milliarde Dollar in den ersten zwei Quartalen komplett wegschmelzen und führten zu tiefroten Zahlen.

Für das vierte Quartal meldete Transocean in der Nacht auf Donnerstag einen Verlust von 739 Mio. Dollar. Hauptgrund dafür ist ein erneuter Abschreiber von total 1,1 Mrd. Dollar hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Wertverlust dem Geschäft mit Ölplattformen und Bohranlagen.

Für das Gesamtjahr weist Transocean Berichtigungen von rund 3,8 Mrd. Dollar aus. Transocean habe nun keinen Goodwill mehr in den Büchern stehen, heisst es in der Mitteilung.

Umsatz auf gleichem Niveau

Umsatzmässig hat Transocean 2014 nur wenig gegenüber dem Vorjahr eingebüsst: Insgesamt nahm das Unternehmen 9,17 Mrd. Dollar ein, nach 9,25 Mrd. Dollar im vergangenen Jahr. Die Kosten lagen tiefer. Zum hohen Betriebsverlust und Nettoverlust kam es wegen der hohen Wertberichtigungen.

Das in Zug ansässige Unternehmen machte vor zehn Tagen mit der Trennung von seinem Konzernchef Steven Newman von sich reden. Der Entscheid zur sofortigen Trennung sei in gegenseitigem Einvernehmen zwischen Newman und dem Verwaltungsrat gefällt worden, hatte Transocean mitgeteilt.

Newman hatte das Unternehmen während fünf Jahren geleitet. In diese Phase fiel unter anderem der Brand auf der Transocean-Ölbohrplattform Deepwater Horizon 2010 im Golf von Mexiko. Die Katastrophe führte zu einer Ölpest.

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SDA-ATS