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Steinhausen ZG - Das Zuger Handelsregisteramt trägt eine Nennwertwertreduktion des in Steinhausen ansässigen Ölplattformbetreibers Transocean nicht ein. Grund sind hängige Klagen wegen der Ölpest im Golf von Mexiko. Transocean kann darum die Nennwertreduktion nicht ausschütten.
Wie Transocean in einer in der Nacht auf Samstag verbreiteten Mitteilung schreibt, ergreift das Unternehmen juristische Schritte gegen die Eintragsverweigerung durch das Zuger Handelsregisteramt. Transocean habe sämtliche in der Schweiz geltenden Vorschriften für den Handelsregistereintrag eingehalten.
Durch den verweigerten Eintrag verzögert sich die Auszahlung der Dividende in Form der Nennwertreduktion. Die Aktionäre hatten an der Generalversammlung einer Nennwertreduktion von 3.44 Fr. je Aktie zugestimmt.
Das Handelsregisteramt teilte in der Folge aber mit, der Antrag auf eine Eintragung der Reduktion müsse aufgrund der zahlreichen in den USA gegen Transocean eingereichten Klagen vertieft geprüft werden. Schliesslich kam es dem Antrag nicht nach.
Transocean konnte seine Verluste wegen der Ölpest bisher in Grenzen halten. Insbesondere dank Versicherungsleistungen wies das Unternehmen mit Steuersitz im Kanton Zug im zweiten Quartal 2010 einen Gewinn von 715 Mio. Dollar aus. Die Kosten für die Ölpest drückten das Quartalsergebnis um 82 Mio. Dollar in Form von Rechtskosten und höheren Versicherungsprämien.
Transocean ist an der Schweizer Börse im Blue-Chip-Segment SMI gelistet. Daneben werden auch an der US-Technologieböre Nasdaq Transocean-Aktien gehandelt.
Erster Handelstag in der Schweiz war ausgerechnet der Tag, als auf Ölplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko Feuer ausbrach. Die Plattform ist an BP ausgeleast. Dadurch ging nach Darstellung des weltgrössten Hochsee-Ölbohrkonzerns auch die Haftung an BP über.

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SDA-ATS