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Trend zur Energie aus Holz hält an - Deutlicher Preisschub absehbar

Dieser Inhalt wurde am 03. Mai 2010 - 11:45 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Die Nachfrage nach Holz hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Vor allem als Energieträger ist die nachwachsende Ressource gefragt. Dieser Trend soll gemäss einer Studie anhalten. Damit einhergehen wird auch eine deutliche Preishausse für Holz aus Schweizer Wäldern.
Die von den Bundesämtern für Energie (BFE) und Umwelt (BAFU) finanzierte Studie über das Holz als Rohstoff und Energieträger skizziert fünf Zukunftsszenarien. Nach dem wahrscheinlichsten Szenario, nimmt die vermarktete Waldholzmenge bis 2025 im Vergleich zum Jahr 2005 um etwa 30 Prozent zu. Dies entspricht einer Zunahme von 6,62 Millionen Kubikmeter auf 8,62 Millionen Kubikmeter.
Treiber dieser Entwicklung ist die Nutzung von Holz zur Energiegewinnung: Bis 2025 soll gemäss demselben Szenario die Energieholzmenge um 60 bis 70 Prozent höher liegen als 2005.
Mit dieser Zuwachsrate soll sich der Anteil des Holzes an der Gesamtenergieproduktion von heute ungefähr 3,5 auf 7 Prozent erhöhen. Unter den erneuerbaren Energien würde der Holzanteil von 21 auf 35 bis 50 Prozent zunehmen. Damit würde das vom Bundesamt für Energie festgelegte Ziel erreicht, die Holzenergienutzung längerfristig zu verdoppeln.
Die steigende Nachfrage soll sich auch auf die Preise auwirken. Beim gesamten Waldholz erwarten die Experten Preissteigerungen von durchschnittlich 32 Prozent. Während das Industrieholz nur wenig zulegt (+ 8%), soll die Hausse beim Energieholz bis zu 48 Prozent betragen.
Gemäss dem wahrscheinlichsten Szenario, wird das Nutzungspotenzial des Waldes im Jahr 2025 zu 95 Prozent ausgeschöpft sein. Im Jahr 2005 wurde das nachhaltige Nutzungspotenzial des Schweizer Waldes erst zu 73 Prozent ausgeschöpft.

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