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Der kleinsten SRG-Unternehmenseinheit, Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR), hat das Publikum auch letztes Jahr die Treue gehalten. Das rätoromanische Radio stieg in der Gunst der Hörerschaft, die Zuschauerzahlen beim Fernsehen blieben konstant.

Radio Rumantsch konnte die Reichweite innerhalb zweier Jahre von 28 auf 37 Prozent steigern, wie die RTR-Spitze am Donnerstag in Chur zur Jahresbilanz 2010 bekanntgab. Unter dem Begriff Reichweite werden jene Hörerinnen oder Hörer erfasst, die das Radioprogramm am Vortag der Umfrage mindestens eine Viertel Stunde genutzt haben.

Auch dem Fernsehen, Televisiun Rumantscha, gelinge es, sich mit stabilen Zuschauerzahlen auf dem hart umkämpften Markt zu behaupten, sagte Programmchef Erwin Ardüser. RTR sei in der rätoromanischen Schweiz die Nummer 1.

Chefredaktor Gian Ramming deutete an der Orientierung an, wohin die Reise bei der Erneuerung des inzwischen zehn Jahre alten Radioprogramms geht. Das Wort solle mehr Platz haben, das Angebot flexibler, aktueller und analytischer werden. Über den Sender geht das neue Programm ab dem 30. Januar 2012.

Rumantsch Grischun hat seinen Platz

Fester Bestandteil der Programme von RTR geworden ist inzwischen die unter Rätoromaninnen und Rätoromanen umstrittene Standardsprache Rumantsch Grischun. Als gelesene Sprache kommt sie vor allem in den Nachrichtensendungen zum Zug.

Mit einem Anteil von 80 Prozent dominieren aber weiterhin die fünf rätoromanischen Idiome. RTR habe mit diesem "Modus vivendi" sehr gute Erfahrungen gemacht, die Publikumsbefragungen der letzten Jahre zeigten eine hohe Akzeptanz dieser Praxis, sagte Direktor Mariano Tschuor.

Im Streit um die Standardsprache will das Unternehmen neutral bleiben. RTR sei ein Medienhaus und lasse sich nicht in eine politische Debatte einspannen, erklärte Tschuor.

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SDA-ATS