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Vier in Libyen festgehaltene Journalisten werden in dem Land vor Gericht gestellt und anschliessend wahrscheinlich freigelassen. Regierungssprecher Mussa Ibrahim erklärte am Montagabend, unter den vier Reportern seien mindestens zwei Amerikaner und ein Spanier.

Sie sollten am (heutigen) Dienstag einem Gericht vorgeführt werden. Ibrahim erklärte, er rechne nicht mit einer Gefängnisstrafe gegen die vier. Wahrscheinlich würden sie nur eine Geldstrafe erhalten und kämen dann frei. Die vier Journalisten werden seit dem 5. April festgehalten.

Grund für die Verzögerung der Bearbeitung des Falls sei ein NATO-Luftangriff auf Büros des Justizministeriums und das allgemeine Chaos des Krieges, sagte Ibrahim. Ein südafrikanischer Journalist, der vermutlich ebenfalls von Sicherheitskräften gefangen genommen wurde, sei nicht gefunden worden.

Die NATO ist laut dem britischen Verteidigungsminister Liam Fox auf einen längeren Libyen-Einsatz vorbereitet. Es gebe Pläne für eine ganze Bandbreite von möglichen Szenarien, darunter auch eine monatelange Fortsetzung der NATO-Luftangriffe.

Gleichwohl hoffe er, dass sich der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi dem internationalen Druck beuge und abtrete, sagte Fox vor Abgeordneten. Er bestätigte, dass die NATO diskutiere, welche weiteren Einrichtungen als Ziele von der verabschiedeten UNO-Resolution zum Libyen-Einsatz gedeckt sind.

Die internationale Gemeinschaft "wird nicht aufhören, bis die Aufgabe ordentlich erledigt ist", sagte der britische Verteidigungsminister. Am Dienstag waren in Tripolis erneut mindestens zwei Explosionen zu hören. Es war nicht bekannt, ob es sich um neuerliche Angriffe handelte.

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SDA-ATS