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Formel 1 - Am Tag nach Xabi Alonsos Doppelpack an der EM versetzt Namensvetter Fernando Alonso die spanische Fangemeinde in Ekstase. Der Asturier gewinnt den Grand Prix von Europa, Sergio Perez wurde Neunter.
Alonso ist der erste Fahrer in dieser Saison, der zum zweiten Mal als Sieger abgewinkt wurde. Seinen ersten Sieg hatte der Weltmeister von 2005 und 2006 beim Chaos-Rennen in Malaysia errungen. Mit dem erst zweiten Triumph in seiner spanischen Heimat - 2006 hatte er in Montmelo bei Barcelona gewonnen - übernahm Alonso die Führung in der WM-Gesamtwertung. Der nunmehr 29-fache Grand-Prix-Sieger überholte Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes), der eine Runde vor Schluss nach einem Rencontre mit Pastor Maldonado ausfiel, und liegt nun mit 20 Punkten Vorsprung auf Mark Webber an der Spitze.
Platz 2 sicherte sich - wie Ende April in Bahrain - der Finne Kimi Räikkönen. Hinter dem Weltmeister von 2007 schaffte Michael Schumacher als Dritter erstmals seit seinem Comeback 2010 den Sprung aufs Podest. Mark Webber fuhr von Startposition 19 auf Platz 4 vor.
Bis zur Safety-Car-Phase bei Rennhälfte, die nach einem Crash zwischen Heikki Kovalainen und Jean-Eric Vergne nötig geworden war, steuerte Polesetter Sebastian Vettel seinem dritten Sieg in Folge in Valencia entgegen. Der Deutsche zog nach dem Start auf und davon und legte zwischenzeitlich eine Marge von 20 Sekunden zwischen sich und seine Verfolger. Kurz nach dem Ende der Safe-Car-Phase wurde der zweifache Weltmeister aber plötzlich langsamer und musste das Auto zum Entsetzen der Red-Bull-Crew stehen lassen. Das gleiche Schicksal ereilte wenig später auch Romain Grosjean. Der Genfer im Lotus-Renault war zum Ausfallzeitpunkt Alonsos erster Verfolger.
Saubers Sergio Perez kämpfte sich wie vor zwei Wochen in Montreal von Startplatz 15 in die Punkteränge vor. Der 22-jährige Mexikaner wurde Neunter und durfte sich immerhin zwei weitere Punkte gutschreiben lassen. Teamkollege Kamui Kobayashi konnte seine gute Ausgangslage mit Startplatz 7 derweil nicht in Punktgewinne ummünzen. Der 25-jährige Japaner arbeitete sich kurz nach dem Start zwar bis auf Position 4 nach vorne, vergab eine Spitzenklassierung jedoch in der 20. Runde, als er bei einem Überholmanöver mit Bruno Senna im Williams-Renault kollidierte. Gegen den Brasilianer wurde wegen des Vorfalls eine Durchfahrtsstrafe verhängt, Kobayashi musste seinen beschädigten Frontflügel auswechseln lassen und fiel ins hintere Drittel des Fahrerfeldes zurück. Wenig später war das Rennen für den Sauber-Fahrer nach einer weiteren Kollision mit Felipe Massa vorbei. Kobayashi wurde für die Aktion gegen den Brasilianer auch noch mit der Rückversetzung um fünf Startplätze beim nächsten Rennen in Silverstone bestraft.
Valencia (Sp). Grand Prix von Europa. Schlussklassement: 1. Fernando Alonso (Sp), Ferrari. 2. Kimi Räikkönen (Fi), Lotus-Renault, 6,4 Sekunden zurück. 3. Michael Schumacher (De), Mercedes, 12,6. 4. Mark Webber (Au), Red Bull-Renault, 13,6. 5. Nico Hülkenberg (De), Force India-Mercedes, 19,9. 6. Nico Rosberg (De), Mercedes, 21,1. 7. Paul di Resta (Gb), Force India-Mercedes, 22,8. 8. Jenson Button (Gb), McLaren-Mercedes, 24,6. 9. Sergio Perez (Mex), Sauber-Ferrari, 27,7. 10. Bruno Senna (Br), Williams-Renault, 35,9. Ferner: 16. eine Runde zurück: Felipe Massa (Br), Ferrari. 19. zwei Runden zurück: Lewis Hamilton (Gb), McLaren-Mercedes. - Ausgeschieden: Sebastian Vettel (De), Kamui Kobayashi (Jap), Jean-Eric Vergne (Fr), Romain Grosjean (Sz/Fr). - Nicht gestartet: Timo Glock (De, Magenverstimmung).
WM-Stand (8/20). Fahrer: 1. Alonso 111. 2. Webber 91. 3. Hamilton 88. 4. Vettel 85. 5. Rosberg 75. 6. Räikkönen 73. 7. Grosjean 53. 8. Button 49. 9. Perez 39. 10. Maldonado 29. 11. Di Resta 27. 12. Kobayashi 21. 13. Schumacher 17. 14. Hülkenberg 17. 15. Senna 16. 16. Massa 11. 17. Vergne 4. 18. Ricciardo 2. - Teams: 1. Red Bull-Renault 176. 2. McLaren-Mercedes 137. 3. Lotus-Renault 126. 4. Ferrari 122. 5. Mercedes 92. 6. Sauber-Ferrari 60. 7. Williams-Renault 45. 8. Force India-Mercedes 44. 9. Toro Rosso-Ferrari 6.

SDA-ATS