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Ein Cervelat brutzelt über dem Feuer. Doch beim Grillieren ist Vorsicht geboten. Wegen der Trockenheit herrscht Waldbrandgefahr. (Archiv)

Keystone/MARTIN RUETSCHI

(sda-ats)

Wer derzeit im Wald auf dem Feuer einen Cervelat brätelt, muss vorsichtig sein. Wegen Trockenheit besteht in mehreren Regionen der Schweiz Waldbrandgefahr. Besonders betroffen sind das Wallis und Graubünden.

Der Kanton Wallis warnte am Donnerstag vor einer erhöhten Waldbrandgefahr. Vor allem in tieferen Lagen sei die Waldbrandgefahr sehr gross, heisst es in einer Mitteilung. Entlang von Strassen- und Wegböschungen sowie an Waldrändern und Hecken können vertrocknete Gräser und Stauden bei schönem Wetter leicht in Brand geraten.

Die Behörden ermahnt die Bevölkerung zu einem sorgfältigem Umgang mit Feuer im Freien. Feuer im Wald oder in Waldesnähe dürfen nur an den dazu vorgesehenen Stellen wie etwa Grill- und Campingplätze entfacht werden. Jedes Feuer muss bis am Schluss beaufsichtigt und vor dem Verlassen intensiv abgelöscht werden. Ein allgemeines Feuerverbot erliess der Kanton bislang nicht.

In vielen Schweizer Gegenden haben die geringen Niederschläge der vergangenen Wochen, die stark gestiegenen Temperaturen und die zeitweilige Bise zu Trockenheit geführt. In zwölf Kantonen sowie in Liechtenstein besteht derzeit erhebliche Waldbrandgefahr, wie die Gefahrenkarte des Bundes zeigt. Dies entspricht der mittleren von fünf Gefahrenstufen.

Zu Kantonen mit erheblichem Risiko gehören Waadt, Neuenburg, Jura, Freiburg, Solothurn, Luzern, Ob- und Nidwalden, Schwyz, Uri sowie St. Gallen und das Tessin.

Im Kanton Graubünden ist das Risiko von Waldbränden teilweise gross (Stufe 4). Dies ist der Fall in Nord- und Mittelbünde. In Südbünden ist Gefahr erheblich.

Am Donnertag fällt in der Schweiz verbreitet Regen, am Freitag ist lokal mit kräftigen Niederschlägen zu rechnen. Dies dürfte die Lage vorübergehend leicht entschärfen, sagte Patrick Stierli von MeteoSchweiz.

http://www.waldbrandgefahr.ch

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