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Kräftige Windböen und Regenfälle: Der Sturm "Enawo" forderte in Madagaskar mehrere Todesopfer.

KEYSTONE/AP/MANNY HORSFORD

(sda-ats)

Bei einem tropischem Wirbelsturm auf dem afrikanischen Inselstaat Madagaskar sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Der Zyklon "Enawo" war am Dienstag mit Windstärken von mehr als 230 Kilometern pro Stunde auf Festland getroffen.

Begleitet wurde "Enawo" von heftigen Regenfällen, wie die örtliche Katastrophenbehörde (BNGRC) berichtete. Drei Menschen seien ertrunken, Hunderte Menschen verloren ihre Häuser und Unterkünfte. Das volle Ausmass des Unwetters war noch nicht bekannt.

Madagaskar wird immer wieder von schweren Wirbelstürmen getroffen. 2012 fegten innerhalb weniger Wochen die Zyklone "Giovanna" und "Irina" über die Insel. Dabei kamen mehr als 100 Menschen ums Leben. Madagaskar zählt der Weltbank zufolge zu den ärmsten Ländern der Welt.

Am Dienstagabend hatte der Wirbelsturm "Enawo" an Kraft verloren. Mit noch immer hohen Windgeschwindigkeiten von mehr als 160 Kilometern pro Stunden bewegte er sich südlich weiter in Richtung der Hauptstadt Antananarivo, die er Prognosen zufolge am Mittwoch erreichen sollte.

SDA-ATS

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