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Bewohner der Region Luhansk passieren einen Kontrollpunkt der pro-russischen Separatisten. Die Lage in der Ostukraine bleibt trotz einer neuen Waffenruhe angespannt. (Archiv)

KEYSTONE/EPA/ALEXANDER ERMOCHENKO

(sda-ats)

Eine neue Waffenruhe im Kriegsgebiet Ostukraine hat eine Verringerung, aber keine völlige Einstellung der Kämpfe gebracht. Die ukrainische Armee wie die von Moskau militärisch unterstützten Separatisten in Donezk und Luhansk warfen einander Angriffe vor.

"Wir halten die Regelung seit Samstag 0.00 Uhr ein, aber auf der Gegenseite gab es zehn Verstösse", sagte Oxana Gawriljuk, Sprecherin des ukrainischen Verteidigungsministeriums, der Agentur Interfax in Kiew.

Die Militärführung der selbsternannten Volksrepublik Donezk teilte mit: "Seitens der Ukraine ist die Waffenruhe mehrfach verletzt worden." Die ukrainische Armee habe die Waffenruhe nur etwa eine Stunde eingehalten und dann wieder geschossen, hiess es in Luhansk.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte die Waffenruhe für den 1. April angeordnet. Eigentlich sollte ohnehin ein Waffenstillstand gelten, der Anfang 2015 in Minsk mit internationaler Vermittlung ausgehandelt worden war. In den Kämpfen in der Ostukraine sind seit 2014 nach Angaben der UNO etwa 10'000 Menschen getötet worden.

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SDA-ATS