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Trotz einer vereinbarten Waffenruhe gehen die Kämpfe an der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha weiter. Bei "sporadischen Kämpfen" am Donnerstagabend und Freitagmorgen sei ein thailändischer Soldat getötet worden, sagte ein Sprecher der thailändischen Armee.

Vier Soldaten seien verletzt worden. Die Situation habe sich beruhigt, bleibe aber angespannt. Die kambodschanische Seite bestätigte einen "kurzen Zusammenstoss" am Freitagmorgen.

Nach einer Woche teils heftiger Grenzgefechte hatten beide Länder am Donnerstag einen Waffenstillstand beschlossen. Der für Sicherheitsfragen zuständige thailändische Vize-Regierungschef Suthep Thaugsuban sagte am Freitag, der Waffenstillstand sei durch die Gefechte nicht gebrochen worden.

"Das wird nicht als Bruch des Waffenstillstands gewertet." Wenn die Kämpfe sich aber ausweiteten und mit schweren Waffen geführt würden, "dann ist die Vereinbarung nicht mehr gültig".

Bei den Gefechten wurden mit den Schusswechseln vom Freitag mindestens 16 Menschen getötet, zehntausende Menschen flohen aus der Region. Die Grenze ist seit Jahrzehnten Auslöser für Konflikte zwischen beiden Staaten. An vielen Stellen ist die Grenzlinie nicht genau festgelegt.

In dem nun wieder aufgeflammten Streit geht es auch um den Tempel Preah Vihear, den beide Länder für sich beanspruchen. Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hatte 1962 entschieden, dass die Ruinen aus dem elften Jahrhundert zu Kambodscha gehören, was Thailand aber nicht akzeptiert.

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SDA-ATS