Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

US-Präsident Donald Trump liebt Australien und trifft sich mit dessen Premier Malcolm Turnbull in New York.

KEYSTONE/AP/PABLO MARTINEZ MONSIVAIS

(sda-ats)

US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag den australischen Premierminister Malcolm Turnbull empfangen. Seine Unstimmigkeiten mit Turnbull über ein Flüchtlingsabkommen mit Australien seien "schon lange" vollständig beigelegt, versicherte Trump in New York.

"Wir verstehen uns prima", sagte Trump. "Wir haben eine fantastische Beziehung. Ich liebe Australien - habe ich schon immer." Turnbull und Trump waren kurz nach dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten wegen des Flüchtlingsabkommens heftig aneinandergeraten.

Die bilaterale Vereinbarung, die noch unter Trumps Vorgänger Barack Obama geschlossen worden war, sieht vor, dass die USA rund 1600 Flüchtlinge aufnehmen, die von den australischen Behörden unter miserablen Bedingungen in Lagern auf der zu Papua-Neuguinea gehörenden Insel Manus und im Inselstaat Nauru interniert wurden.

Bei einem Telefonat mit dem australischen Premierminister soll sich Trump über das Abkommen erbost haben. Über den Kurznachrichtendienst Twitter beschwerte er sich anschliessend über diesen "dämlichen Deal". Turnbull betonte seitdem mehrfach, dass die Beziehungen zum Verbündeten USA weiterhin stabil seien.

"Eine riesige Übertreibung"

Trump warf nun den Medien vor, das Telefongespräch falsch wiedergegeben zu haben. "Wir hatten ein grossartiges Telefonat", sagte Trump vor Journalisten. "Ihr habt dieses Telefonat übertrieben. Es war eine riesige Übertreibung." Turnbull und er könnten das Flüchtlingsabkommen nun einfach "hinter sich lassen und weitermachen".

Inhaltlich sollte es bei der Begegnung in New York auch um das Vorgehen gegen Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm sowie andere sicherheitspolitische sowie wirtschaftspolitische Themen gehen. In Australien wird derzeit diskutiert, ob sich das Land trotz der Unberechenbarkeit der neuen US-Regierung weiter eng an seinen langjährigen militärischen Verbündeten USA binden soll oder lieber sein Verhältnis zu seinem wichtigsten Handelspartner China vertiefen soll.

Proteste in New York

Trump war für das Treffen mit Turnbull zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt im Januar in seine Heimatstadt New York zurückgekehrt. Er empfing den Australier zum Abendessen in einem Museum auf einem ehemaligen Flugzeugträger. In der Stadt gingen hunderte Demonstranten gegen Trump auf die Strasse.

Trump wollte letztlich aber nur einige Stunden in New York verbringen, wo First Lady Melania weiterhin mit dem elfjährigen Sohn Barron lebt. Schon am Donnerstagabend wollte Trump weiterreisen. Er will das Wochenende in seinem Golfclub in Bedminster im Bundesstaat New Jersey verbringen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS