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Trump fordert nach Skandal-Buch schärfere Gesetze gegen Verleumdung

"Werden uns die Verleumdungsgesetze sehr genau ansehen": US-Präsident Donald Trump nach Erscheinen des Skandalbuchs "Fire and Fury" über ihn.

KEYSTONE/EPA/ERIK S. LESSER

(sda-ats)

US-Präsident Donald Trump hat sich für eine Verschärfung der Gesetze gegen Verleumdung ausgesprochen. Eine Woche zuvor war das Enthüllungsbuch "Fire and Fury" des Journalisten Michael Wolff erschienen. Es soll Vorgänge im Weissen Haus unter Donald Trump beschreiben.

"Wir werden uns die Verleumdungsgesetze unseres Landes sehr genau ansehen", sagte Trump Medienberichten zufolge bei einer Kabinettssitzung im Weissen Haus am Mittwoch (Ortszeit). Menschen, über die Lügen verbreitet würden, sollten leichteren Zugang zu rechtlichen Mitteln bekommen. "Unsere aktuellen Verleumdungsgesetze sind Augenwischerei und eine Schande. Sie vertreten weder amerikanische Werte noch amerikanische Fairness", sagte der Präsident demnach weiter.

Experten bezweifeln laut Bericht aber, dass Trump die Gesetze so einfach ändern könne. Dazu bedürfe es einer Nachbesserung der Verfassung oder einer Beschwerde vor dem Obersten Bundesgericht.

"Fire und Fury" befindet sich Berichten zufolge derzeit auf Platz Eins der "New York Times"-Bestsellerliste, nachdem es bereits zuvor beim Online-Händler Amazon zum Verkaufsschlager geworden war.

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