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Trump kündigt Telefongespräch mit Schneider-Ammann an

Unternehmer Trump: Der designierte US-Präsident beim Besuch einer Fabrik in Indianapolis im Bundesstaat Indiana. (Aufnahme vom 1. Dezember 2016)

KEYSTONE/AP/EVAN VUCCI

(sda-ats)

Donald Trump will in den kommenden Tagen eine Viertelstunde lang mit Bundespräsident Johann Schneider-Ammann telefonieren. Ein Gespräch "von Unternehmer zu Unternehmer und von Politiker zu Politiker" wünsche sich der designierte US-Präsident, sagte Schneider-Ammann.

Er habe vor, sich mit Trump "über eine offene und liberale Schweiz" zu unterhalten. "Wir Schweizer kämpfen für offene Märkte. Wir hoffen, dass er die Philosophie der Welthandelsorganisation WTO teilt", heisst es in dem Interview mit Schneider-Ammann, das am Samstag auf der Webseite des Westschweizer Radios RTS erschien.

Der Bundespräsident hatte Trump am 9. November zu dessen Wahlsieg in den US-Präsidentschaftswahlen gratuliert.

Gegenüber der Sonntagspresse hatte Bundesrat Didier Burkhalter am vergangenen Wochenende gesagt, dass die Schweiz seit über einem Jahr Kontakte mit Trump pflege. Er habe die Siegeschancen des New Yorkers immer für intakt gehalten, sagte der Aussenminister im Interview mit der "Schweiz am Sonntag".

"Wir glauben, dass es für die Amerikaner und die Welt nicht gut ist, was in Sachen Wirtschaftsöffnung im Programm von Donald Trumps Team steht. Das sagen wir offen - und auch öffentlich." Doch es gelte abzuwarten, wie die Realität aussehen werde, so Burkhalter weiter und sprach damit an, dass die teils drastischen Aussagen Trumps relativiert werden könnten. Das Übergangsteam des Republikaners habe stets betont, "man werde die Positionen präzisieren".

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