Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

US-Präsident Trump mit mehreren US-Konzernchefs bei einem Treffen im Februar. Nach seinen umstrittenen Äusserungen zu Charlotteville kam es zu Rücktritten von Konzernchefs aus dem Industrie-Beirat. Trump löste ihn dann auf.

KEYSTONE/EPA/MICHAEL REYNOLDS

(sda-ats)

Nach dem Streit über die Äusserungen von Donald Trump zum Rechtsextremistenaufmarsch in Charlottesville hat der US-Präsident zwei Beratungsgremien mit Konzernchefs aufgelöst. Er habe die Arbeit des Strategieforums und des Industrierates beendet.

Er habe sich dazu entschlossen, "anstatt Druck auf die Geschäftsleute auszuüben", teilte der US-Präsident am Mittwoch per Twitter mit. US-Medien hatten kurz zuvor unter Berufung auf Insider berichtet, mindestens ein Gremium habe die Auflösung beschlossen.

In den vergangenen Tagen hatten mehrere Topmanager - darunter die Chefs der Konzerne Merck, Intel und Under Armour sowie des grössten Gewerkschaftsdachverbands AFL-CIO - ihre Zusammenarbeit mit Trump beendet.

US-Medien zitierten einen Konzernchef mit den Worten: "Angesichts der Kommentare der vergangenen Tage wollte niemand weiterhin als ein Unterstützer dieser Art von Entzweiung gelten."

Die Beiräte hatten sich bisher nur selten getroffen. Die Gremien hatten keine Entscheidungsmacht und waren von Trump eher gedacht, um medienwirksam seine Nähe zur Wirtschaft zu demonstrieren.

Trump hatte am Dienstag rassistische, rechtsextreme Gewalttäter und Gegendemonstranten in Charlottesville wieder gleichgesetzt. Er gab erneut beiden Seiten die Schuld. Dies führte wie schon am Wochenende zu heftiger Kritik, auch aus Trumps eigener Partei.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS