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Danach hagelte es in den USA Kritik: US-Präsident Donald Trump (Rechts) und Russlands Präsident Wladimir Putin sprachen am G20-Gipfel in Hamburg über eine gemeinsame Truppe für Cybersicherheit. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/EVAN VUCCI

(sda-ats)

US-Präsident Donald Trump hat seinen Vorschlag einer amerikanisch-russischen Sondereinheit für Sicherheit im Internet nach kürzester Zeit selbst verworfen. Er erklärte am Sonntag im Kurznachrichtendienst Twitter, ein solches Vorhaben könne nicht verwirklicht werden.

Der US-Präsident hatte nach eigener Auskunft im Rahmen des G20-Gipfels in Hamburg bei seinem ersten Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin darüber gesprochen. Trumps Worten zufolge könnten mit einer solchen Einheit etwa Wahlfälschungen abgewehrt werden.

Doch sein Vorstoss sorgte in den USA umgehend für harsche Kritik auch in den eigenen Reihen: Führende Republikaner erklärten, Russland werde selbst der Manipulation verdächtigt und sei deshalb nicht vertrauenswürdig.

Nun twitterte Trump: "Die Tatsache, dass Präsident Putin und ich über eine Einheit für Cybersicherheit gesprochen haben, bedeutet nicht, dass ich denke, dass es dazu kommen kann. Das kann es nicht."

In den USA gehen derzeit mehrere Gremien dem Verdacht nach, Russland habe durch das Ausspionieren vertraulicher Daten die US-Präsidentenwahl beeinflusst. Zudem geht es um die Frage, ob es geheime Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Vertretern der Moskauer Regierung gab. Trump weist dies ebenso zurück wie Russland den Vorwurf einer Einmischung in den Wahlkampf.

SDA-ATS