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Ukrainische Aktivisten am Tag von Donald Trumps Amtseinsetzung vor der US-Botschaft in Kiew. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/SERGEY DOLZHENKO

(sda-ats)

US-Präsident Donald Trump hat dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko sein Engagement für eine Befriedung des Konflikts in der Ostukraine zugesagt. Dort war in den vergangenen Tagen die Gewalt wieder aufgeflammt.

"Wir werden mit der Ukraine, Russland und allen anderen beteiligten Parteien zusammenarbeiten, um ihnen zu helfen, den Frieden entlang der Grenze wiederherzustellen", erklärte das US-Präsidialamt am Samstag nach einem Telefonat Trumps mit Poroschenko.

Poroschenkos Büro erklärte, beide hätten eine Stärkung der strategischen Partnerschaft zwischen beiden Staaten diskutiert.

Trumps russlandfreundliche Haltung hatte in der Ukraine Befürchtungen über ein nachlassendes Engagement der USA bei den Bemühungen um eine Beilegung des Konflikts ausgelöst. Zuletzt hatte aber die neue US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, Russland wegen der neu aufgeflammten Gewalt in der Ostukraine kritisiert.

Sie halte es für bedauerlich, wenn sie gleich bei ihrem ersten Auftritt im UNO-Sicherheitsrat das "aggressive Verhalten Russlands verurteilen" müsse, sagte Haley am Donnerstag in New York.

In den vergangenen Tagen waren wieder Kämpfe zwischen der ukrainischen Armee und prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine entbrannt. Die Ukraine und die NATO werfen Russland vor, die Separatisten mit Waffen und Soldaten zu unterstützen. Die Regierung in Moskau weist dies zurück.

SDA-ATS

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