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Ankara - Die Türkei hat eine eigene Untersuchungskommission zu der blutigen Erstürmung einer Gaza-Hilfsflotte durch die israelische Armee Ende Mai eingerichtet. Sie soll dem von der UNO eingesetzten Gremium, das den Vorfall ebenfalls untersucht, einen Bericht abliefern.
Zu der türkischen Kommission gehören Vertreter des Aussen-, Justiz-, Innen- und Meeresministeriums, wie die Behörden in Ankara am Donnerstag mitteilten. Unterstellt ist die "nationale Untersuchungs- und Recherchekommission" dem Büro von Regierungschef Recep Tayyip Erdogan.
Auch Israel hat eine nationale Untersuchungskommission zu dem Vorfall eingerichtet, bei dem am 31. Mai neun türkische Aktivisten getötet worden waren. Der Einsatz vor der Küste des Gazastreifens hatte international Empörung ausgelöst.
Die Vereinten Nationen lassen den Vorfall durch eine vierköpfige Expertenkommission prüfen. Ihr gehören unter anderen jeweils ein Vertreter Israels und der Türkei an. Allerdings drohte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu mit dem Boykott der UNO-Kommission.
Sein Land werde nicht zulassen, dass die UNO-Ermittler israelische Soldaten befragen. Auch der UNO-Menschenrechtsrat will die Erstürmung der internationalen Flotte untersuchen, die Hilfsgüter in den von Israel abgeriegelten Küstenstreifen bringen sollte.

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SDA-ATS