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Der türkisch-iranische Geschäftsmann Reza Zarrab soll US-Sanktionen umgangen haben. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/STR

(sda-ats)

Die Türkei hat im Fall des in den USA inhaftierten türkisch-iranischen Geschäftsmanns Reza Zarrab Ermittlungen gegen zwei US-Staatsanwälte eingeleitet.

Der von US-Präsident Donald Trump gefeuerte New Yorker Staatsanwalt Preet Bharara und sein Nachfolger Joon Kim hätten Beweise gefälscht, meldete die Nachrichtenagentur Anadolu am Samstag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft in Istanbul.

Bharara mache keinen Hehl daraus, dass er der "Terrororganisation" des islamischen Predigers Fethullah Gülen nahestehe, hatte Aussenminister Mevlüt Cavusoglu am Freitag gesagt. Ankara macht den in den USA im Exil lebenden Prediger für den Putschversuch vom Juli 2016 verantwortlich.

Disneyland zum Verhängnis

Der Goldhändler Zarrab soll am 27. November in New York wegen des Vorwurfs vor Gericht kommen, die US-Sanktionen gegen den Iran umgangen zu haben. In dem Fall ist auch Mehmet Hakan Atilla, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der türkischen Halkbank, angeklagt. Der Fall ist brisant für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, da der Verdacht besteht, dass er von den Goldgeschäften Zarrabs wusste. In der Türkei gibt es zudem Vorwürfe, dass er und andere Regierungsmitglieder davon profitierten.

US-Medien berichteten zuletzt, dass Zarrab im Gegenzug für Straffreiheit eingewilligt habe, gegenüber der Justiz auszusagen. Zarrab war im Dezember 2013 in der Türkei im Zuge von aufsehenerregenden Korruptionsermittlungen gegen das Umfeld Erdogans festgenommen worden. Die Ermittlungen wurden jedoch auf Druck Erdogans eingestellt und Zarrab wurde freigelassen. Im März 2016 wurde er dann aber bei der Einreise in die USA festgenommen, als er auf dem Weg nach Disneyland war.

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SDA-ATS