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Die türkischen Behörden haben 32 mutmassliche Mitglieder der Hacker-Gruppe "Anonymous" festgenommen. Nach Polizeiaktionen in zwölf türkischen Provinzen seien neun minderjährige Verdächtige wieder auf freien Fuss gesetzt worden..

Dies meldete die Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstag. Die Beschuldigten sollen aus Protest gegen die geplante Einführung von Internet-Filtern in der Türkei mehrere Hacker-Angriffe gestartet haben. Die federführende Staatsanwaltschaft in Ankara geht Medienberichten zufolge davon aus, dass die Verdächtigen unter anderem für einen vergangene Woche bekannt gewordenen Cyber-Angriff auf die türkische Internetbehörde TIB verantwortlich waren.

Angriffe auf die Computersysteme des türkischen Parlaments und des Ministerpräsidentenamtes wurden demnach abgewehrt. Nach unbestätigten Berichten soll "Anonymous" auch einen Angriff auf das System der türkischen Wahlbehörde vorbereitet haben, die derzeit das amtliche Endergebnis der Parlamentswahl vom Wochenende ermittelt.

Mit den Plänen zur Einführung der Internet-Filter hat die Kontrollbehörde TIB den Vorwurf der Zensur auf sich gezogen. Die Behörde argumentiert, es gehe lediglich um zusätzliche Massnahmen etwa zum Jugendschutz, die nach Einführung der Filter am 22. August auf Wunsch eines Nutzers aktiviert werden könnten. Wer keinen Filter wolle, könne sich weiter im Internet bewegen wie bisher.

Die Beschwichtigungsversuche der Behörde haben die Skeptiker aber nicht überzeugen können. Kürzlich gingen tausende Demonstranten aus Protest gegen die Pläne auf die Strasse. Schon unter den bisher geltenden Regeln sind tausende Websites in der Türkei gesperrt.

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SDA-ATS