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Türkische Birnen stellen Gefährdung für Kleinkinder dar

Dieser Inhalt wurde am 19. Oktober 2009 - 15:01 publiziert
(Keystone-SDA)

Stuttgart - Warnung vor dem Verzehr türkischer Birnen: Das deutsche Bundesland Baden-Württemberg hat in türkischen Birnen übermässige Rückstände des in der EU verbotenen Insektizids Amitraz festgestellt. Dieses stelle insbesondere für Kleinkinder ein Gesundheitsrisiko dar.
Wie das Landwirtschaftsministerium in Stuttgart mitteilte, wurden acht verschiedene Birnen-Lieferungen auf das Insektizid hin untersucht. Die Behörden wurden jedes Mal fündig. Eine der Proben überstieg die zulässige Höchstmenge von 0,01 Milligramm pro Kilogramm Obst sogar um das 1500-Fache.
Die Behörden konnten die giftigen Birnen teilweise noch aus dem Verkehr ziehen und leiteten ein Strafverfahren ein. Zudem wurden die Befunde dem europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel (RASFF) gemeldet, dem auch die Schweiz angeschlossen ist. Die Warnung gilt deshalb auch für die Schweiz.
Die beiden grössten Schweizer Detailhändler Migros und Coop erklärten am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA, sie hätten keine Birnen aus der Türkei im Angebot. "Da zurzeit inländische Birnen Saison haben, darf man ausländische Birnen im Moment sowieso nur gegen Strafzoll importieren", ergänzte Coop-Sprecher Nicolas Schmid.

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