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Aus Sorge vor neuer Gewalt hat die tunesische Regierung mehrere geplante Demonstrationen verboten. Es lägen Hinweise vor, dass bestimmte Gruppen die friedlichen Proteste als Anlass zur "Verbreitung von Chaos" nutzen wollten, hiess es in einer Mitteilung des Innenministeriums.

Nach Ausschreitungen wegen einer als unislamisch kritisierten Ausstellung zu Wochenbeginn hatten zwei Organisationen ultrakonservativer Salafisten zu Protesten nach den Freitagsgebeten aufgerufen. Die gemässigten Islamisten der Ennahda-Partei kündigten daraufhin eine Gegendemonstration "zum Schutze der Revolution" an.

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SDA-ATS