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Laut dem früheren Schwergewichts-Weltmeister Tyson Fury laufen die Planungen für die nächsten grossen Schwergewichts-WM-Kämpfe bereits auf Hochtouren.

Neben einem Rückkampf zwischen dem IBF/IBO-Weltmeister und WBA-Super-Champion Anthony Joshua und Wladimir Klitschko beinhalten diese auch ein Duell zwischen ihm und Joshua für das Jahr 2018 im Londoner Wembley-Stadion.

Fury, der sich derzeit in einem Trainingscamp in Marbella zwecks Gewichtsreduktion aufhält, sagte: "Viele Leute glauben, Joshua würde mich besiegen. Aber unser Sport ist kein Wettkampf für Bodybuilder." Joshua habe bei seinem vorzeitigen Erfolg über Klitschko (TKO 11. Runde) grosse Probleme gehabt, während er selbst, Fury, dem Ukrainer beim deutlichen Punktsieg "mit Faxen eine Lektion" erteilt habe.

"Bin ein Gigant - auch ohne Drogen"

Seine mentalen Probleme und Selbstmordgedanken habe er mittlerweile ad acta gelegt, versicherte Fury, gegen den aktuell ein Verfahren wegen vermeintlichen Drogenmissbrauchs und eine Anhörung vor der britischen Anti-Doping-Behörde läuft. "Wenn ich positiv getestet worden wäre, warum haben sie mich dann nicht gesperrt?", fragte der 28-Jährige.

Und weiter: "Wenn ich betrogen hätte, in Ordnung. Aber es war kein Betrug. Ich habe Wladimir Klitschko vor eineinhalb Jahren mit meinen Fähigkeiten besiegt. Ich brauche keine Drogen, ich bin auch so ein Gigant. Dass Leute mich verurteilt haben, zog mich runter. Aber jetzt fühle ich mich anders."

Für Schwergewichts-Weltmeister Joshua selbst ist ein Fight gegen WBC-Champion Deontay Wilder zumindest vorderhand kein Thema. Der Amerikaner ist zwar gegen überwiegend ausgesuchte Gegnerschaft als Profi noch ungeschlagen (38:0 Siege, 37 vorzeitig), war aber beispielsweise 2013 im Sparring vom Engländer David Haye richtiggehend vorgeführt und fast k.o. geschlagen worden. Haye selbst wiederum ist nach seiner letzten und kürzlichen Niederlage gegen Landsmann Tony Bellew ausser Traktanden für einen Top-Titelkampf gefallen.

SDA-ATS

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