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Der Bombenanschlag in der Minsker Metro ist nach Angaben des weissrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko aufgeklärt. Festgenommene hätten ein Geständnis abgelegt, sagte der autoritär regierende Staatschef in der weissrussischen Hauptstadt.

Die Männer hätten sich auch zu früheren Anschlägen in der Ex-Sowjetrepublik bekannt, sagte der Präsident nach Angaben der unabhängigen Agentur Belapan. Lukaschenko wies an, im Zusammenhang mit den Bluttaten auch Vertreter der prowestlichen weissrussischen Opposition zu vernehmen. Bei dem Anschlag am Montag waren 12 Menschen getötet und rund 190 verletzt worden.

"Heute Morgen um 5 Uhr haben sie ein Geständnis abgelegt", sagte Lukaschenko. Die Lösung sei eine "glänzende Operation" des Geheimdienstes KGB und der Polizei. Nun sollten die Behörden noch verschiedene Regimegegner unter die Lupe nehmen.

"Man muss sich deren Aussagen genau ansehen. Möglicherweise decken diese Angehörigen der 'fünften Kolonne' ihre Karten auf und nennen die Hintermänner dieser Tat", sagte Lukaschenko. Er warnte vor Panikmache im Land. Wer Gerüchte über Lebensmittel- oder Devisenknappheit in Umlauf bringe, müsse wegen dieser "Verleumdung" mit Strafe rechnen.

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SDA-ATS