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U-Bahn-Gast bei Streit um Sitzplatz in New York erstochen

Dieser Inhalt wurde am 22. November 2009 - 18:46 publiziert
(Keystone-SDA)

New York - Tödlicher Streit um einen Sitzplatz in der New Yorker U-Bahn: Vor den Augen entsetzter Fahrgäste ist am Samstag ein Mann von einem Sitznachbarn erstochen worden.
Ein 37 Jahre alter Mann richtete mit einen Steakmesser ein wahres Blutbad an, wie die "New York Daily News" am Sonntag berichtete. Mehrmals stach er auf Gesicht und Nacken seines Opfers ein.
Das Opfer war bereits tot, als der Zug die nächste Station erreichte. "Überall Blut, totales Chaos", zitierte die Zeitung einen Augenzeugen. Der Angreifer wurde wegen Mordes und Waffenbesitzes angeklagt.
Mitfahrern zufolge war der Täter am Rockefeller Center in Manhattan eingestiegen und hatte in dem zur Nachtzeit kaum besetzten Waggon einen Mann angehalten, seine Tasche von einem Sitz zu entfernen, auf dem er Platz nehmen wollte. Beide gerieten in Streit, wenig später kam es zu den Messerstichen.
Der Täter, der als Kammerjäger in New York arbeitete, wurde von Kollegen als gewöhnlich freundlich und unauffällig beschrieben. Vor zwei Wochen habe er sich jedoch bei der Arbeit verletzt und seither Schmerzmittel eingenommen, sagten Angehörige und Freunde der Zeitung. Seither habe er sich "seltsam" verhalten.

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