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Der UBS-Konsumindikator hat sich im Juli kaum verändert. Die deutliche Zunahme bei den Neuzulassungen von Autos wurde durch eine gedrückte Konsumentenstimmung und schlechtere Geschäfte im Detailhandel aufgehoben.

Der von der Grossbank errechnete Indikator setzte damit seinen seit April andauernden Seitwärtstrend fort, wie die UBS am Mittwoch mitteilte. Er stagnierte bei 1,41 Indexpunkten.

Die Zulassungen von Neuwagen stiegen im Vergleich zum Juni saisonbereinigt um 14,4 Prozent an. Gegenüber dem Vorjahresmonat betrug das Plus 5,3 Prozent.

Die Geschäftslage im Detailhandel verschlechterte sich dagegen von -2 auf -5 Punkte. Ein Hauptgrund dafür dürfte gemäss UBS die Frankenaufwertung von 2009 bis 2011 sein, deren Nachwirkungen den Detailhandel bis heute prägen.

Auch die von der SECO erhobene Konsumentenstimmung, die als eine von fünf Grössen in den Konsumindikator einfliesst, kühlte sich im dritten Quartal leicht ab. Sie fiel von -6 auf -9 Punkte und rangiert damit nur noch marginal über dem historischen Durchschnitt.

Der UBS-Konsumindikator zeigt mit einem Vorlauf von etwa drei Monaten auf die offiziellen Zahlen die Entwicklung des Privatkonsums in der Schweiz an. Dieser ist mit einem Anteil von rund 60 Prozent die mit Abstand wichtigste Komponente des Schweizer Bruttoinlandprodukts.

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SDA-ATS