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UBS-Chef Sergio P. Ermotti muss im dritten Quartal 2016 wegen Steuereffekten einen Gewinneinbruch verkünden. (Archiv)

KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

(sda-ats)

Die UBS hat im dritten Quartal 2016 einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Der den Aktionären zurechenbare Reingewinn tauchte auf 827 Millionen Franken. Im gleichen Vorjahresquartal hatte die Grossbank noch einen Reingewinn von 2,068 Milliarden Franken eingefahren.

Allerdings hatten Steuergutschriften von 1,3 Milliarden Franken das damalige Ergebnis massiv nach oben gedrückt. Dagegen musste die UBS im dritten Quartal diesen Jahres wieder Steuern von netto 49 Millionen Franken zahlen, wie die UBS am Freitag bekannt gab.

Betrachtet man das Ergebnis vor Steuern hat sich die UBS im Jahresvergleich verbessert. Der Vorsteuergewinn stieg im dritten Quartal 2016 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 877 Millionen Franken.

Grund dafür sind geringere Ausgaben für Rückstellungen für Rechtsfälle, regulatorische und andere Angelegenheiten. Diese kosteten die UBS im Vorjahresquartal mit 818 Millionen Franken wesentlich mehr als heuer mit 477 Millionen Franken.

Investmentbank taucht

Operativ zeigt sich, dass alle beinahe Geschäftseinheiten weniger verdienten. Am grössten war der Einbruch in der Investmentbank, die im Vorjahr noch 496 Millionen Franken Vorsteuergewinn erzielt hatte. Im dritten Quartal 2016 fuhr sie gerade noch einen Vorsteuergewinn von 161 Millionen Franken ein.

Robust blieb indes das Schweizer Privat- und Firmenkundengeschäft, das einen Vorsteuergewinn von 453 Millionen Franken machte. Im Vorjahr waren es noch 466 Millionen Franken gewesen. Erneut am meisten Gewinn warf die internationale Vermögensverwaltung für Reiche ab. Bei ihr sank der Vorsteuergewinn allerdings von 639 Millionen auf 504 Millionen Franken.

Die Ausnahme bildet das Vermögensverwaltungsgeschäft für reiche Privatkunden in Amerika, das den Vorsteuergewinn von 259 Millionen auf 320 Millionen Franken steigern konnte.

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SDA-ATS