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Bei der UBS kehren nach den Gewinnen auch die Kunden zurück. Mit einem Konzernergebnis von 1,8 Mrd. Fr. hat die Grossbank den sechsten Quartalsgewinn in Folge erzielt, die Neugelder fielen doppelt so hoch aus wie erwartet.

Der UBS flossen von Januar bis März netto 22,3 Mrd. Fr. an Neugeldern zu, verglichen mit 7,1 Milliarden im vierten Quartal 2010, wie die Bank am Dienstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur mit knapp 11 Mrd. Fr. gerechnet. Die UBS-Aktie reagierte mit Kursgewinnen von gegen 6 Prozent. Zu Handelsschluss lag der Titel noch 3,9 Prozent im Plus.

Konzernchef Oswald Grübel zeigte sich erfreut, denn die Geldzuflüsse zeigten, dass "uns die Kunden wieder ihr Vertrauen schenken". Die existenzbedrohenden Verluste in der Finanzkrise und der Steuerstreit in den USA hatten in den Jahren 2008 und 2009 zu massiven Geldabflüssen von 226 Mrd. und 147 Mrd. Fr. geführt.

Im dritten Quartal 2010 waren die Neugelder erstmals wieder höher als die Abflüsse gewesen. Der Aufschwung setzte sich nun in der Vermögensverwaltung fort, wo die Nettoneugelder gegenüber dem Schlussquartal von praktisch null auf 11,1 Mrd. Fr. gestiegen sind.

Vor allem Privatkunden aus Asien und Schwellenländern brachten Gelder zur Bank, ebenso einige Superreiche. In Europa dagegen verzeichnete die UBS wegen des Drucks auf das Bankgeheimnis weitere Geldabflüsse im grenzüberschreitenden Geschäft.

Zunahme in Amerika

Das Schweizer Vermögensverwaltungsgeschäft konnte die Nettoneugelder gegenüber dem Schlussquartal 2010 aber von 1,1 auf 2,2 Mrd. Fr. verdoppeln. In Amerika erhöhten sich die Nettoneugelder der Vermögensverwaltung auf 3,6 Mrd. Franken.

Stark expandierte auch das weltweite Asset Management, die Vermögensverwaltung für institutionelle Kunden. Die Nettoneugelder kletterten hier von 1,0 Mrd. auf 5,6 Mrd. Franken. Die gesamten von der UBS verwalteten Vermögen stiegen um 2 Prozent auf 2,198 Billionen Franken. Belastend wirkte dabei der gesunkene Dollar, werden doch viele Anlagen in der US-Währung gehalten.

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