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Die Grossbank UBS erwartet, dass die Schweizer Wirtschaft nach dem Ende des Euro-Mindestkurses deutlich langsamer wachsen wird. Die Analysten der Vermögensverwaltungssparte kappen die Wachstumsprognosen für 2015 von 1,8 auf 0,5 Prozent.

Eine Rezession erwarteten sie aber nicht, schreiben die UBS-Experten in einer Mitteilung. 2016 werde sich das Wachstum des Bruttoinlandproduktes wieder auf 1,1 Prozent erhöhen. Bislang war das so genannte Chief Investment Office WM der UBS von einem Plus von 1,7 Prozent ausgegangen.

Unter der Annahme, dass der Euro/Franken-Wechselkurs ungefähr auf dem aktuellen Niveau bleibe, schätzen die Analysten den direkten, negativen Effekt auf die Schweizer Warenexporte in die Eurozone im laufenden Jahr auf knapp 5 Mrd. Franken.

Zusätzlich zum hier gemessenen, unmittelbaren Effekt auf die Schweizer Warenexporte seien negative Auswirkungen auf Schweizer Dienstleistungsexporte und inländische Zulieferer zu erwarten.

Umgekehrt dürfte eine Wachstumsbeschleunigung in der Eurozone vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2015 die Exporte deutlich unterstützen, hiess es weiter. Unter dem Strich werde ein Rückgang der Schweizer Exporte von -1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr erwartet.

Infolge extrem tiefer Zinsen und hohem Bevölkerungswachstum erwartet die UBS-Vermögensverwaltung, dass der Privatkonsum auch in den kommenden Jahren die wichtigste Wachstumsstütze bleiben werde. Jedoch wird das Wachstum nicht mehr an die Dynamik der Jahre 2012 und 2013 herankommen.

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SDA-ATS