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Mehr als 1000 Personen haben am Samstag in der Grenzgemeinde Goumois im Jura gegen die zunehmende Verschmutzung des Flusses Doubs protestiert. Zur Kundgebung aufgerufen hatten Pro Natura, WWF und der Schweizerische Fischereiverband (SFV).

Der Doubs werde mehr und mehr zur Kloake, heisst es in einem gemeinsamen Communiqué der Organisatoren. Längst sei es an der Zeit, nach möglichen Verschmutzungsquellen zu suchen und zu eliminieren sowie die extremen Wasserstandsschwankungen zu stoppen. Beides komme als Erklärung für das Fischsterben in Frage.

Bisher sei es aber den Umweltorganisationen Pro Natura und WWF nicht gelungen, mit den Behörden zusammenzuarbeiten. Alle Anfragen und Vorschläge seien ohne Gehör geblieben. Mit der Kundgebung in Goumois wollten die Organisationen zusammen mit dem SFV ihre Forderungen zum Ausdruck bringen.

Grosses Fischsterben

Pro Natura, WWF und SFV wollen bei der Lösung des Problems miteinbezogen werden und sich auch in der neuen, französisch-schweizerischen Steuerungsgruppe beteiligen, wie sie an der Kundgebung verlangten.

Der brutale Schwall-Sunk-Betrieb der Flusskraftwerke und nicht identifizierte Schadstoffe hätten in letzter Zeit zum Absterben der Fauna geführt. Auf beiden Seiten der Grenze fänden Fischer bei jedem Besuch tote Forellen, Äschen oder Rois du Doubs. In der Loue, einem der Zuflüsse, seien bereits 90 Prozent der Fische verendet.

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SDA-ATS