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Über 150 Liter "K.O.-Tropfen" an Schweizer Grenze abgefangen

Der verstärkte Einsatz gegen den Import synthetischer Drogen zeigt Wirkung. In den letzten sieben Monaten hat der Schweizer Zoll über 150 Liter Gammabutyrolacton (GBL), bekannt als "K.O.-Tropfen", aus dem Verkehr gezogen, wie die Zollverwaltung am Dienstag mitteilte.

151 Liter K.O.-Tropfen entsprechen rund 75'000 Konsumeinheiten bei einer durchschnittlichen Konsummenge von zirka zwei Millilitern. Die Substanz ist fast geruch- und geschmacklos und wird immer wieder zur Betäubung von Personen zwecks Raub- oder Sexualdelikten eingesetzt.

Der Zoll geht seit Herbst 2010 verstärkt gegen den Import von GBL vor. Bei der laufenden Aktion hat er weitere Designerdrogen wie Mephedron, Methylon oder 4-Fluoramphetamin im Umfang von rund 5 Kilogramm sichergestellt. Diese Substanzen unterstehen seit dem 1. Dezember 2010 dem Betäubungsmittelgesetz.

Verkauf und Handel neuer synthetischer Drogen erfolgen laut der Zollverwaltung fast ausnahmslos via Internet. Anbieter in Deutschland, den Niederlanden, England, Osteuropa und Asien preisen - häufig unter Fantasienamen - die Substanzen an. Die Ware gelangt innert weniger Tage per Post oder im Handelswarenverkehr in die Schweiz.

Konsumentinnen und Konsumenten setzen sich völlig unbekannten gesundheitlichen Risiken aus, da unklar ist, welche Substanz in welcher Dosierung geliefert wird.

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