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Nach elf Tagen Pause sind auf der süditalienischen Mittelmeerinsel Lampedusa am Samstag erneut Hunderte Bootsflüchtlinge aus Libyen eingetroffen. Über 1500 Menschen kamen am Samstag an Bord von sieben Booten an, wie die italienische Küstenwache mitteilte.

Auf den Schiffen seien überwiegend Männer, aber auch 135 Frauen und 22 Kinder gewesen, hiess es. Küstenwachen-Sprecher Davide Miserendino sagte, das schlechte Wetter der vergangenen Tage habe viele Flüchtlinge an der Überfahrt gehindert. Nachdem es aufgeklart habe, komme jetzt eine grosse Zahl von Menschen.

640 Neuankömmlinge wurden in das Aufnahmelager auf der kleinen Insel gebracht. Die anderen Migranten sollen an Bord eines Schiffes aufs italienische Festland gebracht werden, teilten die Behörden von Lampedusa mit. Alle über Libyen gekommenen Flüchtlinge stammten aus dem Teil Afrikas südlich der Sahara.

In den vergangenen Monaten waren zehntausende Flüchtlinge aus Nordafrika auf der kleinen Insel eingetroffen. Nachdem es sich dabei zunächst vor allem um Tunesier handelte, erreichen nun viele afrikanische Arbeiter die Insel, die aus Libyen fliehen.

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SDA-ATS