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Über 230 Mitglieder verlassen syrische Regierungspartei aus Protest

Aus Protest gegen das gewaltsame Vorgehen der syrischen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten sind mehr als 230 Mitglieder aus der regierenden Baath-Partei ausgetreten. Sie kritisierten namentlich, dass mit scharfer Munition auf Menschen geschossen wird.

Dies geht aus Listen hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch vorlagen. Zunächst traten 30 Baath-Mitglieder aus der Partei aus. Sie kritisierten in einem Schreiben das Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen unbewaffnete Einwohner der Stadt Banias und umliegender Dörfer.

Namentlich erwähnten sie Hausdurchsuchungen sowie "grundlose Schüsse mit scharfer Munition auf Menschen, Häuser, Moscheen und Kirchen".

In Daraa, wo die Proteste gegen Staatschef Baschar al-Assad Mitte März begonnen hatten, konnte AFP Listen einsehen, in die sich 203 weitere austrittswillige Parteimitglieder eingetragen hatten. Auch ihr Protest richtete sich gegen das brutale Vorgehen der Staatsmacht.

Vor dem Beginn der Demonstrationen für Demokratie und gegen Assad wäre ein solcher Schritt für Baath-Mitglieder undenkbar gewesen. Die Partei regiert Syrien seit 1963.

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