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Brüssel - Über 280 Fluggesellschaften befinden sich auf der "Schwarzen Liste" der EU. Am Dienstag stellte die EU-Kommission die aktuelle Liste vor. Zwei Unternehmen aus Indonesien wurden von der Liste gestrichen, eine Fluggesellschaft aus Surinam befindet sich neu darauf.
Gegen die Fluggesellschaft Blue Wing Airlines hatte ein EU-Mitgliedstaat Massnahmen ergriffen, so die Kommission. Zuvor habe es eine Reihe von Unfällen gegeben, zudem seien schwere Mängel bei der Vorinspektion der Flugzeuge festgestellt worden. Deshalb sei die Fluggesellschaft aus Surinam nun auf die Liste gesetzt worden.
Auf die Schwarze Liste kommen Fluggesellschaften, die den Sicherheitsanforderungen der EU nicht genügen. Aber auch wenn die Aufsichtsbehörden in den jeweiligen Ländern ihrer Aufgabe nicht nachkommen, droht ein Eintrag.
"Wir können uns bei der Flugsicherheit keine Kompromisse erlauben", sagte EU-Verkehrskommissar Siim Kallas am Dienstag. Die EU sei bereit, jene Länder zu unterstützen, die ihre technischen und administrativen Kapazitäten ausbauen müssten, um die Standards in der Zivilluftfahrt zu garantieren.
Die EU-Liste gilt auch für die Schweiz. Im Rahmen des Safety Assessment of Foreign Aircraft (SAFA) können alle Flugzeuge, die in der Schweiz landen, einer Stichprobe unterzogen werden.
Nebst der Blue Wing ist auch den Ariana Afghan Airlines, Siem Reap Airways International aus Kambodscha und Silverback Cargo Freighters aus Ruanda der Betrieb in der EU und der Schweiz völlig untersagt. Die meisten weiteren Flugverbote gelten für Gesellschaften aus Afrika.
Für die Iran Air wurden die Betriebsbeschränkungen erweitert, einige Flugzeugtypen dürfen Europa nicht mehr anfliegen. Fortschritte begrüsste die EU-Kommission in Indonesien und Gabun bei der Aufsichtstätigkeit.

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SDA-ATS