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Bei einem US-Drohnenangriff in Pakistan sind nach Geheimdienstkreisen am Donnerstag mindestens 41 Aufständische getötet worden. Ein Dutzend weiterer Extremisten sei verwundet worden.

Den Angaben zufolge feuerte eine Drohne vier Raketen auf eine Gruppe mutmasslicher Extremisten in der Provinz Nord-Nord-Waziristan. Die Stammesregion in der Nähe der Grenze zu Afghanistan gilt als Hochburg des Terrornetzwerks Al-Kaida und der radikalislamischen Taliban.

Die US-Streitkräfte greifen in dem Gebiet immer wieder Aufständische mit unbemannten Flugzeugen an. Offiziell bekennt sich Washington nicht zu den Drohnenangriffen.

Über das genaue Angriffsziel lagen unterschiedliche Informationen vor. Ein Geheimdienstvertreter sagte, die Raketen seien auf ein Haus abgefeuert worden, in dem sich Getreue des Taliban-Kommandanten Hafiz Gul Bahadur getroffen hätten.

Aus anderer Geheimdienstquelle verlautete, die Drohne habe ein Fahrzeug ins Visier genommen, das an einem Haus vorbeigefahren sei, in dem lokale Stammesangehörige zusammengekommen seien.

Unter der Regierung von US-Präsident Barack Obama haben die Angriffe mit unbemannten Flugzeugen in Pakistan zugenommen. Die pakistanische Regierung ist besorgt, weil bei den Attacken immer wieder auch Zivilisten umkommen. Dies schürt den Unmut in der Bevölkerung und lässt die Unterstützung für die Extremisten steigen.

Nach pakistanischen Armeeangaben wurden bei US-Drohnenangriffen in den Stammesgebieten an der Grenze zu Afghanistan seit 2007 fast 1000 Extremisten getötet. Unter ihnen waren demnach mehr als 170 radikal-islamische Ausländer aus arabischen Staaten und Zentralasien, die vermutlich Verbindungen zum Terrornetz Al-Kaida unterhielten.

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SDA-ATS