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Tunis/Paris - Bei einem Gefängnisbrand im tunesischen Küstenort Monastir sind am Samstag mindestens 42 Insassen ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen hatten Häftlinge ihre Matratzen in Brand gesteckt.
Die Flammen hätten dann schnell auf das gesamte Gebäude übergegriffen. Nach Angaben eines Arztes des örtlichen Spitals starben mindestens 42 Menschen. Zahlreiche weitere Menschen erlitten bei dem Brand schwere Verbrennungen. 31 Todesopfer seien bereits identifiziert worden.
Einer ersten Untersuchung zufolge seien sämtliche Opfer am Feuer selbst oder durch das Einatmen des Rauches gestorben, sagte der Gerichtsmediziner Tarek Mghirbi. Allerdings berichteten Augenzeugen, die Wärter hätten auf Häftlinge geschossen, als diese zu fliehen versuchten. Mehrere Häftlinge seien an Schusswunden gestorben.
Es handelte sich um den schwersten Zwischenfall seit Beginn der Unruhen in Tunesien vor einem Monat. Die 160 Kilometer südlich von der Hauptstadt Tunis gelegene Küstenstadt Monastir ist bei Touristen beliebt.

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SDA-ATS