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Die Polizei hat im Zentrum Rio de Janeiros gewaltsam eine Protestaktion von rund 2000 Feuerwehrleuten beendet, die das Brandschutz-Hauptquartier der Stadt am Zuckerhut besetzt hatten. Mit der Besetzung wollten sie höhere Löhne einfordern.

Die Verhandlungen zwischen der Polizei und den Demonstranten, die zum Teil auch ihre Familien mitgebracht hatten, dauerten die ganze Nacht. Am Samstagmorgen (Ortszeit) stürmten Spezialeinheiten der Polizei dann unter Einsatz von Tränengas den Gebäudekomplex.

439 Feuerwehrleute wurden nach offiziellen Angaben festgenommen. Nach Medienangaben erlitten mehrere Menschen bei der Aktion leichte Verletzungen.

Die Brandschützer hatten nach eigenen Angaben seit Monaten versucht, über eine Erhöhung der Löhne von derzeit 950 Reais (ca. 505 Fr.) auf 2000 Reais (1064 Fr.) zu verhandeln. Doch sei keine Antwort gekommen, deshalb habe man sich für diese Aktion entschieden.

Die Festgenommenen sollen vor Gericht gestellt werden. Ihnen drohen möglicherweise Haftstrafen.

Der Gouverneur des Bundesstaates Rio, Sérgio Cabral, zeigte sich empört über die Protestaktion und entliess als ersten Schritt den Feuerwehr-Chef. Die Besetzer nannte er "unverantwortliche Vandalen".

Gerade die Feuerwehr sei in den vergangenen Jahren in den Genuss erheblicher Unterstützung gekommen. Doch räumte auch Cabral ein, dass die Gehälter der Feuerwehrleute niedrig seien. Dies rechtfertige aber nicht die Besetzung eines öffentlichen Gebäudes.

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SDA-ATS