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In Genf haben am Neujahrstag mehr als 80 Menschen ein Bad im See genommen. Im Schwimmbad Pâquis genehmigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im 8 Grad kühlen Wasser ein Cüpli.

Die meisten von ihnen legten danach ein paar hundert Meter im Wasser zurück. Dieses war am Freitag wärmer als die Luft - im Freien wurden 6,5 Grad gemessen.

Die Schwimmerinnen und Schwimmer trugen farbige Hüte, Blumen oder Perücken, hatten sich als Marienkäferchen oder auch als Höhlenbewohner verkleidet. Die Korken knallen liessen sie punkt 12 Uhr am Mittag. Um im Wasser anstossen zu können, hatten sie den Champagner auf schwimmenden Tabletts mitgenommen.

Einige der Neujahrsschwimmer baden das ganze Jahr über im Genfersee. Mit geröteter Haut kamen sie am Freitag aus dem Wasser. Und noch bevor sich sich etwas Warmes überzogen, genossen sie noch einmal Champagner und Gänseleber.

Das Genfer Neujahrsschwimmen findet seit dem 1. Januar 1994 statt und zieht viele Zuschauer an. Begründet hat die Tradition ein Genfer mit samischen Wurzeln.

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SDA-ATS