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Bei gewaltsamen Zusammenstössen zwischen Anhängern und Gegnern von Ägyptens Präsidenten Mohammed Mursi hat es nach amtlichen Angaben mindestens 82 Verletzte gegeben. Auch am Abend gab es demnach noch vereinzelte Scharmützel zwischen Mursi-Gegnern und der Polizei.

Diese nahm nach Angaben des Innenministeriums 19 Menschen fest. Drei von ihnen würden verdächtigt, einen Bus mit islamistischen Demonstranten angezündet zu haben, hiess es.

Die Muslimbruderschaft, der Mursi bis zu seiner Wahl zum Staatschef im Sommer vergangenen Jahres angehörte, hatte zu einer Demonstration vor dem Obersten Gericht aufgerufen. Dort skandierten die Islamisten: "Das Volk fordert die Reinigung der Justiz".

Mursi-Gegner und -Anhänger gingen vor dem Gericht mit Steinen und Molotow-Cocktails aufeinander los, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Schüsse waren zu hören.

Ein Bus der Muslimbrüder ging in Flammen auf. Auch in der Stadt Alexandria gab es nach Zeugenangaben ein Dutzend Verletzte bei gewaltsamen Zusammenstössen zwischen beiden Lagern.

Das Gericht hatte zuletzt mehrfach Entscheidungen Mursis revidiert, etwa als er einen Wechsel auf dem Posten des Generalstaatsanwalts herbeiführen wollte. Auch gegen den Plan des Senats, das Renteneintrittsalter der Richter von 70 auf 60 Jahre abzusenken, wehrt sich die Justiz. Sie sieht darin den Versuch des Mursi-Lagers, unliebsame Richter kalt zu stellen.

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SDA-ATS