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Jährlich werden laut dem Kinderhilfswerk UNICEF weltweit 1,2 Millionen Kinder Opfer von Sexhandel. 95'297 Menschen in der Schweiz fordern in einer Petition an Bundesrat und Kantone schärfere Massnahmen zum Stopp des Sexhandels mit Kindern und Jugendlichen.

Kinder und Jugendliche, die vom Menschenhandel betroffen sind, sollten nicht kriminalisiert, sondern als Opfer anerkannt werden, verlangt die Petition, die am Donnerstag in Bern eingereicht wurde.

Um diese Forderung zu erfüllen, brauche es konkret besser dotierte Fachstellen, die Opfer von Menschenhandel erkennen und betreuen können, und eine bessere Zusammenarbeit dieser Stellen mit den Behörden, heisst es in einer Medienmitteilung.

Opfer von Menschenhandel sollen nach dem Willen der Petitionäre ein bedingungsloses Aufenthaltsrecht in der Schweiz erhalten, damit sie geschützt und betreut werden können. Die Petition fordert ausserdem die rasche Ratifizierung der Europaratskonvention zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch.

Der Bundesrat hatte vor einem Jahr angekündigt, dass er die Konvention unterzeichnen will. Künftig soll sich strafbar machen, wer gegen Bezahlung sexuelle Dienste von unter 18-Jährigen in Anspruch nimmt. Heute liegt das Schutzalter bei 16 Jahren.

Die Bittschrift ist Teil einer internationalen Kampagne, die das Kosmetikunternehmen The Body Shop lanciert hat. In der Schweiz machen ausserdem die Stiftung Kinderschutz Schweiz und die Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration mit. Weltweit haben mehr als 6 Millionen Menschen die Petition unterschrieben.

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SDA-ATS