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Über die Hälfte der getöteten Fussgänger in der Schweiz sind Senioren. Hauptproblem für sie ist das Überqueren der Strasse innerorts, wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) am Dienstag mitteilte. Mittelinseln könnten unter anderem das Risiko mindern.

19 Prozent aller Verkehrstoten auf Schweizer Strassen waren als Fussgänger unterwegs, davon mehr als die Hälfte im Alter von mehr als 65 Jahren, wie die BFU schreibt. Über 60 Prozent der tödlichen Fussgängerunfälle seien Kollisionen eines geradeaus fahrenden Fahrzeugs mit einem querenden Fussgänger. Bei den über 65-Jährigen betrage dieser Anteil sogar mehr als 70 Prozent.

Hauptproblem sei also das Queren der Strasse und zwar vor allem innerorts, wo sich 77 Prozent, bei den über 65-Jährigen sogar 87 Prozent, der Fussgängerunfälle ereigneten. Verkehrstechnisch gebe es Massnahmen, um die Sicherheit der Fussgängerstreifen zu verbessern, so etwa Mittelinseln. Den Automobilisten sollte zudem der Vortrittsverlust verdeutlicht werden, etwa mit so genannten Haifischzähnen.

Die fahrzeugtechnischen Möglichkeiten durch Fahrer-Assistenz-Systeme bieten laut BFU bereits in naher Zukunft erhebliches Potenzial, die Anzahl und Schwere der Fussgängerunfälle zu verringern. Die altersbedingten Veränderungen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit seien zwar unvermeidlich, könnten aber teilweise kompensiert, trainiert oder therapiert werden.

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SDA-ATS