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Sofia Hultén: Nonsequences I (2013-2014) - Bild aus einem Video der Berliner Künstlerin, deren Werke ab Mittwoch im Basler Tinguely-Museum zu sehen sind.

Museum Tinguely/Sofia Hultén

(sda-ats)

Manches wird erst neben dem normalen Gebrauch spannend: Manipulationen des Alltags nimmt die Berliner Künstlerin Sofia Hultén vor. Videos dokumentieren Performances, Objekte lädt sie performativ auf - beides ist zu sehen in Basel.

Der Ausstellungstitel "Here's the Answer, What's the question?" steht für Hulténs Ansatz, mit kleinen Eingriffen oder verschobener Chronologie Abläufe oder Dinge vom üblichen Sinn zu befreien. Vertrautes entwickelt so ein ungeahntes Eigenleben, regt zum Philosophieren über andere Möglichkeiten an.

Die 1972 in Stockholm geborene und heute in Berlin arbeitende Künstlerin verleiht damit meist groben Gegenständen Poesie, etwa Baumaterial, einer Matratze oder einer alten Schubladenkommode. Aus objets trouvés macht sie mit Schalk objets manipulés - und schreckt nicht davor zurück, einen Apfel durch die Plastiktüte anzubeissen.

Wer in diese Welt eintaucht, wird mit Entschleunigung belohnt: Hulténs Videos dauern teils über eine Stunde. Zauber blitzt manchmal in kurzen Sequenzen beiläufig auf, kann aber auch in einem absurd monumentalen Arrangement liegen. Zerfall und Science Fiction liegen nahe beieinander, zumal im Museum.

Auf dieses Spiel mit Raum, Zeit und Ironie kann man sich ab Mittwoch im Museum Tinguely in Basel einlassen. Die Ausstellung, die in Kooperation mit der Ikon Gallery Birmingham entstand, ist dort bis am 1. Mai zu sehen. Die beiden Häuser geben einen gemeinsamen Katalog dazu heraus.

Die Schau findet im Rahmen des Programms "PerformanceProcess. 60 Jahre Performancekunst in der Schweiz" statt. Dieses teils flüchtige Spektakel hatte im September begonnen.

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SDA-ATS