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Über hundert Unfälle in wenigen Stunden wegen Schnee und Eis

Dieser Inhalt wurde am 06. März 2010 - 10:56 publiziert
(Keystone-SDA)

Zürich - Eine kalte Nacht und starker Schneefall haben den Verkehr vielerorts ins Stocken gebracht. In der Deutschschweiz kam es innert weniger Stunden zu über hundert Unfällen. Auch auf den Autobahnen war mit Schnee und Eis zu rechnen. In der Stadt Zürich brach der Busverkehr zusammen.
Nach Angaben von MeteoSchweiz war es in der Nacht im Flachland mit Temperaturen um -4 Grad "relativ kalt". Dies führte dazu, dass der Schnee auf den Strassen rasch ansetzen konnte. Bern registrierte am frühen Morgen -6,1 Grad, Genf -5,9 Grad, St. Gallen -5 Grad, Zürich -4 Grad und Basel -3,3 Grad.
Im Verlaufe des Tages werden sich die Temperaturen um null Grad halten. Wo kein Salz gestreut wird, werden die Strassen also rutschig bleiben.
Zu rund 70 Verkehrsunfällen mit insgesamt fünf Verletzten musste die Kantonspolizei Zürich ausrücken. Die Kantonspolizei Aargau meldete 30 Unfälle und eine leicht verletzte Person. Einzelne Strassenabschnitte mussten vorübergehend gesperrt werden.
Mindestens eine verletzte Person vermeldete die Schwyzer Polizei. Viele Autofahrer würden die Geschwindigkeit nicht den prekären Strassenverhältnisse anpassen, hiess es von Seiten der Kantonspolizeien.
Die starken Schneefälle haben insbesondere in der Stadt Zürich zu grossen Verkehrsproblemen geführt. Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) mussten den Busbetrieb vollständig einstellen, wie das Unternehmen mitteilte. Zahlreiche Busse seien steckengeblieben oder in Unfälle verwickelt gewesen. Die Trams würden verkehren.
Nach Angaben des Verkehrsinformationsdienstes Viasuisse kam es infolge von Unfällen auch auf verschiedenen Autobahnen zu Behinderungen.
Auch am Sonntag wird es gemäss MeteoSchweiz kalt bleiben. Mit weiterem Schneefall ist aber nicht zu rechnen.

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