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In der Westschweiz sind zwei weitere Fälle von sexuellem Missbrauch durch Priester bekannt geworden. Begangen wurden sie von zwei Priestern in den Kantonen Genf und Waadt, wie das Bistum von Lausanne, Genf und Freiburg mitteilte.

Die beiden Priester wurden während der Ermittlungen vom Dienst suspendiert. Das Dossier zum Genfer Fall wurde den Strafverfolgungsbehörden weitergegeben. Beim zweiten Fall ging es um weit zurückliegende Vorkommnisse, die strafrechtlich verjährt sind.

Weitere Angaben waren am Mittwoch nicht erhältlich. Namentlich wurde nicht bekannt, ob den Priestern auch pädophile Handlungen vorgeworfen werden.

Im vergangenen Jahr rollte in der Schweiz eine Missbrauchsdebatte an. Im Frühjahr 2010 erregten unter anderem Fernsehbeiträge über Missbräuche an der Stiftsschule Einsiedeln SZ Aufsehen.

Berichtet wurde ferner über sexuellen Missbrauch und Gewalt im ehemaligen Kinderheim Rathausen LU, das von katholischen Geistlichen geführt worden war.

Weitere Zahlen im Juni erwartet

Von Januar bis Mai 2010 meldeten sich 104 Opfer von 72 Tätern. Im Jahr 2009 waren es 15 Opfer von 14 Tätern gewesen. Voraussichtlich im Juni legt das Gremium "Sexuelle Übergriffe in der Seelsorge" der Schweizerischen Bischofskonferenz (SBK) weitere Zahlen vor. Die Gruppe ist Anlaufstelle für Opfer von Übergriffen.

Schon Ende 2002 hatte die SBK Richtlinien zum Umgang mit sexuellen Übergriffen in der Seelsorge verabschiedet. Diese sehen unter anderem Beratungs- und Meldestellen vor. 2010 wurden die Direktiven verschärft. Unter anderem sollen beschuldigte Seelsorger konsequenter angezeigt werden.

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SDA-ATS