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Bei den auf einer Müllkippe im Süden Mexikos entdeckten Leichenteilen handelt es sich offenbar um sterbliche Überreste der 43 verschwundenen Studenten. Ein Knochenteil sei bei forensischen Untersuchungen in Österreich einem der vermissten Studenten zugeordnet worden.

Das sagte ein mexikanischer Behördenvertreter am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Wie aus dem Umfeld der Familie verlautete, handelt es sich um den Studenten Alexander Mora.

Die Studenten eines Lehrerseminars waren am 26. September nach einer Spendensammelaktion in der Stadt Iguala im südlichen Bundesstaat Guerrero von der Polizei verschleppt und mutmasslich ermordet worden. Es besteht der Verdacht, dass die Polizei die jungen Männer der Drogenbande Guerreros Unidos übergab, die sie ermordete und ihre Leichen auf der Müllkippe verbrannte.

Mord gestanden

Wegen der Tat wurden Dutzende Polizisten und auch der Bürgermeister der Stadt Iguala festgenommen, in der die Studenten demonstriert hatten. Obwohl drei Bandenmitglieder in der Haft gestanden hatten, die Studenten getötet zu haben, wurden sie von den mexikanischen Behörden bisher offiziell nicht für tot erklärt. Die Ermittler wollten zunächst eine DNA-Analyse der verkohlten Leichenreste durch österreichische Experten der Universität Innsbruck abwarten.

Die Verschleppung und Ermordung der Studenten hat landesweit zu Protesten geführt und die Regierung von Präsident Enrique Peña Nieto in eine Krise gestürzt. Dieser kündigte mittlerweile einen radikalen Umbau der Sicherheitsstrukturen in dem Land an. In Mexiko wurden seit 2007 etwa 100'000 Menschen von Drogenhändler-Banden getötet.

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SDA-ATS