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Am Mittwoch zogen teils heftige Gewitter über die Ostschweiz. (Symbolbild)

KEYSTONE/EPA DPA/PATRICK PLEUL

(sda-ats)

Heftige Gewitter haben in der Ostschweiz am Abend des Nationalfeiertags die Feuerwehren auf Trab gehalten. Sie mussten zu mehreren hundert Einsätzen ausrücken. Im Kanton Graubünden wurde am Flüelapass die Strasse verschüttet. In St. Gallen stand die A13 unter Wasser.

Die Gewitter zogen am Nachmittag und Abend über die Ostschweiz. Laut SRF Meteo kam es zu heftigen Sturmböen. In Altenrhein SG etwa wurden demnach Winde von bis zu 118 Kilometern pro Stunde registriert. Dabei stürzten in den Kantonen St. Gallen und Thurgau Bäume um, Keller liefen mit Wasser voll und Strassenabschnitte wurden überspült. Personen kamen nach ersten Erkenntnissen keine zu Schaden.

Im Kanton St. Gallen mussten die Rettungskräfte an rund 300 Einsätze ausrücken, wie das "St. Galler Tagblatt" unter Berufung auf die Polizei berichtete. Ein Polizeimitarbeiter bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA in der Nacht mehrere Einsätze. Weitere Angaben machte er nicht.

Musikfestival evakuiert

In Muolen SG brannte laut Medienbericht der Dachstock eines Hauses aus. Nach ersten Erkenntnissen habe ein Blitz eingeschlagen. In Arbon TG am Bodensee wurde das das Gelände des Open Airs "Heizwerkfestival" geräumt. Grund waren Sturm und Regen, wie die Organisatoren auf Facebook mitteilten. Unter anderem hätte die Band Züri West auftreten sollen.

Die Niederschläge führten an mehreren Orten zu Verkehrsbehinderungen. Im Kanton Graubünden ging am Flüelapass zwischen Davos und Susch im Unterengadin eine Schlammlawine nieder und verschüttete die Strasse, wie das Tiefbauamt mitteilte. Die Strasse über den Gebirgspass bleibt mindestens bis Donnerstagmorgen gesperrt.

Tropfen auf den heissen Stein

Im Kanton St. Gallen wurde die Autobahn A13 bei St. Margrethen überflutet. Die Strasse war über Stunden in beide Richtungen gesperrt. Am frühen Donnerstagmorgen konnte der Verkehr wieder rollen, wie die Polizei mitteilte.

Die teils lokal heftigen Gewitter änderten nichts an der Dürre. Sie waren nicht mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein. Um die Auswirkungen der Trockenheit nachhaltig zu mildern, bräuchte es flächendeckende und vor allem längere Niederschläge, wie Markus Kägi von MeteoSchweiz gegenüber Keystone-SDA sagte. "Am Mittwoch regnete es teils zwar intensiv, aber nur punktuell und nirgends über eine längere Zeit", sagte der Meteorologe.

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